Essen mit Herz & Verstand!

Vegaplant, August 2022

Essen und Liebe geht bekanntlich durch den Magen…  Herz und der Verstand spielen heute aber oftmals eine ebenso wichtige wichtiger Rolle bei der Auswahl unserer Lebensmittel. Nimmt doch das Bewusstsein für die eigene Gesundheit, die Umwelt sowie für andere Lebewesen in den vergangenen Jahren deutlich zu.

So ist es wenig verwunderlich, dass Vegan in aller Munde ist: im Supermarkt werden die Regale mit pflanzlichen Lebensmittel täglich mehr, Starköche setzen vermehrt auf die grüne Küche und Diskussionen darüber, ob vegan das neue Normal wird, werden immer lauter.

Doch woher kommt der plötzliche Sinneswandel in der Gesellschaft? 

„Hast auch du schon mal über dein Ernährungsverhalten nachgedacht, und dabei festgestellt, dass du dir vorstellen könntest der veganen Ernährung eine Chance zu geben?“

 

Irgendeine Kleinigkeit hält dich jedoch immer wieder davon ab es zu probieren … und sei es nur der Gedanke daran, deine lieb gewonnenen und bequemen Gewohnheiten ein wenig abzuändern?

Vielleicht helfen dir folgende Argumente bei deiner Entscheidung es dieses Mal durchzuziehen …

1. Tierwohl

Der meist genannte Grund, warum Menschen sich für eine Umstellung auf eine vegane Ernährung und Lebensweise entscheiden, ist das Tierwohl. Sie wollen nicht länger am Leid der sogenannten Nutztiere beteiligt sein. 

Jedes Jahr werden 66 Milliarden (sogenannte) landwirtschaftliche Nutztiere geschlachtet – rechnet man Fische und übrigen Meeresbewohner dazu, kommen wir auf 150 Milliarden Tiere die jährlich getötet werden. 

Jene Tiere, die in unzähligen Laboren gequält und getötet werden, jene die nur für ihr Fell geschlachtet werden oder jene, die als „Abfallprodukt“ der Fleisch- und Milchindustrie sofort nach der Geburt getötet, vergast oder geschlachtet werden, sind dabei noch nicht berücksichtigt. 

Die meisten Menschen haben ein ungutes Gefühl, wenn sie an Massentierhaltung und Schlachtung denken. Sie finden die Bilder abschreckend, grausam und wollen lieber nicht zu lange darüber nachdenken.

Doch wenn man es erst einmal zulässt, dass diese Fakten – und noch viele weitere – zu einem durchdringen, fällt es schwer an gelernten Verhaltensmustern und (Ess-)Gewohnheiten festzuhalten.

„Wie geht es dir dabei?“


2. Gesundheit

Die gesundheitlichen Nachteile bzw. Schäden durch den Verzehr von Fleisch, tierische Fette sowie Milch- und Milchprodukte werden heute durch viele Studien belegt. Laut der Amerikanischen Gesellschaft für Ernährung (ADA) ist eine vegane Ernährung – sofern richtig durchgeführt -, gesund und nahrhaft für Erwachsene, Kleinkinder, Kinder, und Heranwachsende. Sie kann das Risiko für Krankheiten wie Herz- Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Krebs, Übergewicht und Diabetes erheblich reduzieren. 

Zu den häufigsten Erfahrungen, die sich oft schon 30 Tage nach Umstellung auf eine vegane Ernährung einstellen, zählen eine bessere Verdauung, Verbesserung des Hautbildes und der Schlafqualität sowie freie Nasennebenhöhlen.

Für eine gesunde vegane Ernährung ist es wichtig, möglichst wenig verarbeitete Pflanzen in den Mittelpunkt unserer Mahlzeiten zu stellen. Wenn man sich also für eine vegane Vollwerternährung bestehend aus Hülsenfrüchten, Nüsse, Früchte, Gewürze, Kräuter und einige der 20 000 essbaren Pflanzen entscheidet, kann sich nicht nur unsere Gesundheit verbessern, sondern man erlebt gleichzeitig auch die Vielfalt und Abwechslung der modernen pflanzlichen Küche. 

„Du wirst überrascht sein, wie viel „neu“ Gerichte auf dich warten!“


3. Umweltschutz

Die Wissenschaft zeigt, wie weitreichend die Wahl unserer Lebensmittel die Umwelt und das Klima beeinflusst.

Hier nur einige Fakten…

  • die Tierwirtschaft verursacht ca. 40 % mehr Treibhausgas-Emission als alle Autos, Lastwagen, Flugzeuge, Geländewagen und Schiffe weltweit zusammen
  • die Weltmeere werden zunehmend leergefischt und als Müllkippe für Chemikalien und Plastik missbraucht, sodass auch hier das ökologische Gleichgewicht in Gefahr ist
  • die tierische Landwirtschaft gehört zu den größten Wasserverbrauchern; z.B. werden für die Produktion von 1 kg Rindfleisch 20.000 Liter Wasser benötigt
  • um eine Person vegan zu ernähren, braucht man 20mal weniger Anbaufläche für Lebensmittel als für einen Fleischesser
  • 4340 Fußballfelder Regenwald werden pro Tag abgeholzt.

„Wenn auch der Umweltschutz für dich nicht an erster Stelle steht, trägst du mit der Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung automatisch dazu bei! Ist doch super, oder?“


3. Welternährung

Weltweit hungern über 1 Milliarde Menschen, während ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden … ist das nicht verrückt?

Die industrielle Tierhaltung ist von Natur aus verschwenderisch. Sie verbraucht riesige Mengen an Land, Wasser und Energie. Gleichzeitig gibt sie uns durch Fleisch, Milch und Eier weniger Kalorien zurück, als wir sie an die Tiere verfüttert haben.

„So gesehen ist die Tierindustrie weder nachhaltig, noch kann damit die immer weiter steigende Weltbevölkerung ernährt werden. Beides könnte jedoch durch die pflanzliche Ernährung erreicht werden.“


4. Empathie

Die meisten Menschen behaupten von sich, mitfühlend, emphatisch und tierlieb zu sein. Unseren „Haustieren“ gegenüber trifft das in der Regel auch zu. 

Doch bei anderen Tieren, oder was davon auf dem Teller landet, hört die Tierliebe auf.

Wer sich vegan ernährt, lebt mit seinen Werten und Normen diesbezüglich im Einklang.

Wie siehst du das?


5. Neue Geschmackserlebnisse

Während es vor 30 Jahren noch mit wirklichem Verzicht verbunden war, wenn man sich vegan ernährte, sieht das heute ganz anders aus.

Mit der Umstellung auf vegane Ernährung eröffnet sich dir eine völlig neue Welt in der Küche. Viele Gericht sind einfach und schnell zubereitet. Für den Fall, dass du einmal nicht motiviert bist „selber“ zu kochen, greif einfach auf ein Veganer Fertiggericht zurück, deren Auswahl immer größer wird. 

Dein Geschmacksempfinden wird sich schnell auf die „neuen“ pflanzlichen Lebensmittel und Zubereitungsarten einstellen und dir immer wieder aufs Neue Freude beim Essen bereiten.

„Freue dich auf ein neues und vielseitiges Geschmackserlebnis!“


6. Soziale Vorteile

  • du bist beliebt bei anderen, weil du regelmäßig „neues“ Essen zu Treffen mitbringst, die jeder gerne probieren wird
  • du förderst regionale Unternehmen bzw. kleine Unternehmen
  • du gewinnst neue Freunde, da vegane Ernährung verbindet – ob über Social Media, Messen oder beim Einkaufen

„Auch wenn es sich am Anfang etwas komisch anfühlt, aber auch dein Umfeld wird mit dir wachsen!“


7. Einfache Umsetzung

Die Auswahl an veganen Lebensmitteln ist mittlerweile riesig. Sowohl an nicht, wenig oder stärker verarbeiteten Produkten. Lust auf Wurst, Burger, Käse, Süßigkeiten oder Fisch sind also kein Grund mehr sich gegen eine vegane Ernährung zu entscheiden.

Zahlreiche Kochbücher und Rezepte liefern dir viele Ideen, wie du aus einfachen Lebensmitteln Gerichte zauberst, die dich jedes Mal auf neue überraschen werden.

„Die Umsetzung einer veganen Ernährung ist leichter umzusetzen als du denkst!“


8. Neue Leidenschaft entdecken

Wenn du dich entschließt, dem veganen Lifestyle eine Chance zu geben, kannst du eine Menge Neues entdecken:

  • Wissen über Nährstoffe sowie Vorgänge im Körper
  • unbekannte Lebensmittel sowie neue Zubereitungsarten entdecken 
  • Entdeckung „zufällig“ veganer Produkte
  • intuitives Kochen – du wirst mit der Zeit über dich hinauswachsen

„Du wirst Verzicht sicher nie mit der veganen Ernährung in Verbindung bringen!“


9. Vorbildfunktion übernehmen

„Durch das Vorleben kannst du zeigen, wie einfach und leicht sich die vegane Ernährung in den Alltag von jedem integrieren lässt. Weitere werden dir folgen …“


10. Selbstbewusstsein stärken

Natürlich kann die Umstellung deiner Ernährungs- und Lebensweise auf vegan manchmal mehr oder weniger große Herausforderungen mit sich bringen.

  • Personen in deinem Umfeld reagieren komisch
  • es ist anfangs vielleicht noch ungewohnt, im Restaurant genauer nachzufragen bzw. um eine vegane Alternative zu fragen
  • Witze über Veganer sind zurzeit sehr beliebt…
  • Trotzdem immer für seine Werte einzustehen, kann schon mal Überwindung kosten…

„Du wirst du daran wachsen und dein Umfeld wird deine Entscheidung bald akzeptiert haben!“


 

Die Frage ist jetzt, sind weniger Tierleid, Umweltschutz und damit Übernahme von sozialer Verantwortung

es nicht wert, ein wenig (mehr) von dem Verhaltensmuster der Mehrheit abzuweichen?

„Du kannst für dich abwägen, ob du es nicht einfach mal versuchen möchtest …


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VEGAPLANT
Dein Weg zur gesunden Ernährung!

BARBARA LABMAYER – Vegane Ernährungstrainerin | Vegane Ernährungsberatung für gesundes & nachhaltiges Leben
Persönliche Beratung – Gastronomie Beratung | Vorträge mit Humor für Unternehmen, Schulen, Öffentliche Einrichtungen, Private Gruppen

Gmunden – Vöcklabruck – Traunviertel – Salzkammergut – Innviertel – Oberösterreich

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